Kennst du die verschiedenen Arten von Frizz?

Wusstest du, dass es je nach Zustand deines Haares verschiedene Arten von Frizz gibt? Ja, du hast richtig gelesen: Dein Haar kann sich wie verrückt kräuseln, egal ob du es chemischen Behandlungen (Färben, Blondieren, Glätten) unterzogen hast oder nicht. Aber keine Sorge! Heute erklären wir dir alles und geben dir die Tipps, die du brauchst, um Frizz zu bekämpfen.
Zuerst einmal: Was ist eigentlich Frizz oder Kräuseln? Dieses Phänomen, das wir alle so hassen, ist nichts weiter als eine statische Aufladung im Haar, die ihm ein flauschiges, bauschiges Aussehen verleiht. Durch die Reibung zwischen den Haarfasern richten sich kleine Härchen auf – und das sieht alles andere als gut aus.

Frizz bei geschädigtem Haar


Wir haben dir in den vorherigen Kapiteln schon erzählt, dass Haar, das durch Blondieren, Färben, Glätten, sehr saure oder sehr basische Behandlungen sowie durch die hohen Temperaturen von Stylingtools geschädigt wurden, stark zu Frizz neigen. 
Denn je mehr die Schuppenschicht beschädigt (und angehoben) ist, desto hygroskopischer wird das Haar. Das heißt, es zieht viel mehr Feuchtigkeit an, weil es poröser ist. Und wenn deine Mähne stark beschädigt ist, hat sie zudem eine negative elektrostatische Ladung, wodurch sich die Haarfasern gegenseitig abstoßen und diese kleinen Härchen aufstehen, die unmöglich zu kontrollieren sind. 
Also voll das Drama.

Frizz in unbehandeltem Haar


Wenn du nicht verstehst, warum du Frizz nicht loswirst, obwohl du unbehandeltes Haar hast, dann wirst du es jetzt verstehen. Denn auch natürliches Haar kräuselt sich, und zwar ganz schön. 
In diesem Fall hängt es von der Porosität deines Haares ab, von seiner Form, vom pH-Wert der Haarprodukte, die du verwendest, und davon, wie oft du das Glätteisen, den Föhn und/oder den Lockenstab benutzt.
Wenn es um Porosität geht: Je poröser das Haar, desto leichter nimmt die Haarfaser Feuchtigkeit auf. Also zieht das Haar mehr Feuchtigkeit an und kräuselt sich schneller. Im Allgemeinen ist unbehandeltes Haar weniger porös als chemisch behandeltes, aber dies kann je nach Haarstruktur variieren. Glattes Haar ist selten porös, während die Schuppenschicht bei welligem oder lockigem Haar durch die Windungen der Haarfaser ihre kompakte Struktur verliert. Deswegen ist dieser Haartyp poröser und neigt stärker zu Frizz.
Das Gleiche gilt für die hohen Temperaturen der Stylingtools: Sie heben die Schuppenschicht an und lassen Feuchtigkeit eindringen, wodurch das gefürchtete Frizz entsteht.

Tipps gegen Frizz

Greif zu Anti-Frizz-Behandlungen wie Softy Mood, die die Haarform nicht verändern, aber einen Film auf der Haarfaser bilden, der Feuchtigkeit abweist, Frizz beseitigt, Glanz verleiht und deine unbändige Mähne zähmt. Außerdem pflegt sie das Haar intensiv dank Ceramide sowie Mango- und Kokosöl, die ihm auch Kraft und Widerstandsfähigkeit verleihen.
Pflegemasken sind ein absolutes MUST, und unser Favorit ist natürlich L’Essentiel Mask. Die ist der Hammer!

Last but not least: Trage von der Mitte bis zu den Spitzen Öle wie Cotton Lust auf, die die Schuppenschicht schützen und versiegeln, oder Sprays wie Pomelo Glow, um deinem Haar Glanz (und einen unglaublich süßen Duft) zu verleihen


Es ist soweit: Bye bye Frizz!