Blondinen, Brünetten und Rothaarige, heute sprechen wir über euch! Egal, ob deine Mähne eher Dunkelbraun ist, einen rötlichen Touch à la Emma Stone hat oder du zum Blondinen-Team gehörst: Das ist keine Glückssache, sondern Wissenschaft (und deine Gene, natürlich!). Und heute erzählen wir dir, warum.
Welchen Effekt hat Melanin auf das Haar?
Wusstest du, dass das Molekül, das für dein Haarfarbe verantwortlich ist, nichts anderes als Melanin ist? Es handelt sich um ein Pigment, das von den Melanozyten in der Wurzel des Haarfollikels produziert wird und sich über die gesamte Haarfaser verteilt – außer über die Schuppenschicht, die aus farblosen Zellen besteht und uns erlaubt, die natürliche Farbe unseres Haares zu sehen.
Und an diesem supercoolen Pigmentierungsprozess sind zwei Arten von Melanin beteiligt: Eumelanin und Phäomelanin. Die sind letztendlich dafür verantwortlich, dass du zu einem Team oder zum anderen gehörst. Die Bildung dieser Pigmente ist ein komplexer Prozess, da beide Arten von Melanin Polymere sind, die aus verschiedenen Proteinen bestehen.
Wenn du zum Team Brünett oder Kastanienbraun gehörst, hat in deinem Haar das Eumelanin überhand, da es die dunkleren Farben wie Braun und Schwarz liefert. Wenn du hingegen zum rothaarigen oder blonden Team gehörst, ist in deiner Mähne viel mehr Phäomelanin vorhanden sein, das die rötlichen, orangenen und gelben Farben liefert.
Außerdem ändert sich die Struktur des Melanins von Haar zu Haar. Bei helleren Mähnen erscheint das diffuse Melanin, dessen Körnchen kleiner sind und in geringerer Menge vorhanden sind. Im Gegensatz dazu sind bei dunkleren Haaren diese Körnchen viel häufiger und größer. Verrückt, oder?
Kann eine Person von Natur aus verschiedene Haarfarben haben?
Die Haarfarbe ändert sich im Laufe des Lebens: Viele Menschen sind als Kind blond und werden im Teenage-Alter brünett.
Das liegt daran, dass sich mit dem Erwachsenwerden bestimmte Gene aktivieren und sich die Zusammensetzung der Proteine verändert.
Warum bekommt man graue Haare?
Aber warte mal … und die grauen Haare? Okay, hier kommt der dramatische Moment. Wenn ein Melanozyt aufhört zu funktionieren, wird kein Melanin mehr produziert. Deswegen enthält die Haarfaser keine Pigmente mehr – daher graues Haar!
Wie du dir sicher vorstellen kannst, tragen Stress und schlechte Vibes aktiv dazu bei, dass das früher passiert. Also keep calm!
Ach, und eigentlich sind diese Haare nicht weiß, sondern durchsichtig. Doch das Lichtspiel lässt sie in diesem weißlichen Farbton erscheinen, den wir sehen.
💜 Tipp: Um deine grauen Haare zu pflegen, empfehlen wir dir Le Blonde Shampoo.
Zu guter Letzt: Wie wir erwähnt haben, ist die natürliche Farbe deiner Mähne – ob blond, braun oder rot – reine Genetik. Denn alle Informationen über die Menge der Melanozyten, ihre Verteilung, ihr Potenzial zur Melaninproduktion in deinem Haar und die vorherrschende Melaninart liegt in deinen Genen!



