OMG, wir haben dir noch nicht von den Bindungen erzählt, aus denen die Haarfaser besteht? Dann pass auf, denn die Bindungen, aus denen deine Haarstruktur besteht, sind für die Form deines Haares (glatt, wellig oder lockig) verantwortlich und spielen eine besonders wichtige Rolle, wenn deine Mähne gesund und schön bleiben soll.
Arten struktureller Bindungen im Haar
Zuerst möchten wir dich daran erinnern, dass die Haarfaser hauptsächlich aus Proteinen besteht, wobei das Hauptprotein Keratin ist. Die Struktur der Haarfaser besteht aus vier Keratinfasern, die durch chemische Bindungen (Disulfidbrücken, Wasserstoffbrücken und ionische oder salzige Bindungen) miteinander verbunden sind, bis sie eine flexible Spirale bilden, die deinem Haar Form gibt.

Wasserstoffbrückenbindungen
Wasserstoffbrücken sind sehr schwache und temporäre Bindungen – tatsächlich so instabil wie die Beziehung zu deinem Ex. Deshalb sind sie dafür verantwortlich, dass dein Haar seine Form ändern kann und mehr oder weniger elastisch ist.
Bei nassem Haar brechen diese Verbindungen, sodass sich das Haar dehnt. Doch beim Trocknen bilden sie sich wieder und bringen das Haar in seine ursprüngliche Form zurück (ziemlich cool, oder?).. Das Gleiche passiert, wenn man das Haar mit Hitzetools hohen Temperaturen aussetzt: Das Haar kann seine Form ändern, sich glätten, wellen oder locken. Aber wir wissen, dass es nach dem Waschen immer wieder seine normale Form annimmt.
Ionische oder Salzbindungen
Ionische Bindungen sind auch temporär, obwohl sie widerstandsfähiger sind als Wasserstoffbrücken. Sie entstehen durch die Verbindung der positiv und negativ geladenen Enden der Aminosäureketten. Sie verleihen deinem Haar Kraft und Widerstandsfähigkeit und hängen von den pH-Schwankungen ab, weshalb sie von besonders alkalischen oder sauren Haarprodukten oder chemischen Behandlungen zerstört werden. Außerdem brechen sie, genau wie Wasserstoffbrücken, beim Kontakt mit Wasser, sodass sich die Form des Haars ändert.
Disulfidbrücken
Die Disulfidbrücken (S-S) sind sehr starke (und sehr kleine) kovalente Bindungen, die dafür verantwortlich sind, die Struktur deiner Haare zu erhalten und ihre Form zu definieren. Sie verbinden Schwefelatome zwischen Cystein-Aminosäuren, bis sie ein Cystin-Molekül bilden, das ein besonders wichtiger Bestandteil des Keratins in unserem Haar ist. Diese Verbindungen sind super robust und brechen nur bei sehr hohen Temperaturen, wie die von Stylingtools (ja, das ist ein Drama), und mit besonders alkalischen Haarprodukten oder Behandlungen wie bei Blondierungen, Färbungen oder dauerhafte Glättungen. Und leider müssen wir dir sagen, dass sie sich nicht neu bilden.
FYI: Bei lockigem oder welligem Haar ist die Anzahl der Disulfidbrücken viel höher als bei glattem Haar, und deshalb nimmt es diese Zick-Zack- oder S-Struktur an.
Und jetzt: Möchtest du wissen, wie man diese Bindungen neu bildet, wenn sie gebrochen sind?
Wir stellen dir deinen neuen Crush vor: Bae Berry. Diese professionelle Haarbehandlung enthält Peptide und Aminosäuren, und hilft, dein Haar wieder auszubauen. Gleichzeitig verleiht sie ihm einen super gesunden Look und einen unwiderstehlichen Glanz.
Ihre Funktion ist es, die Disulfidbrücken der Haarfaser neu zu bilden, die durch Blondieren, übermäßiges Glätten, Färben oder dauerhafte Glättungen beschädigt wurden. So erhält das Haar seine Struktur, Elastizität, Kraft und Widerstandskraft zurück und sieht im Allgemeinen viel besser aus.
Wie wirkt diese Behandlung? Sie wirkt durch Peptide wie SH-Polypeptide-9, Aminosäuren (Glycin, Alanin, Isoleucin, Serin, Valin, Threonin, Prolin, Phenylalanin, Histidin), hydrolysierte Proteine wie Weizenprotein, Kokosöl, Ceramide sowie Kakao- und Sheabutter.
Peptide (kurze Aminosäureketten) und die Aminosäuren selbst wirken als Bausteine für Proteine wie Keratin, und sorgen für Elastizität und Widerstandskraft. Dagegen dringen hydrolysierte Proteine (die eine positive Ladung haben) in den innersten Bereich der Haarfaser ein, um geschädigte Bereiche im Kortex zu ersetzen, in denen ein struktureller Verlust aufgetreten ist
Andererseits hilft Kokosöl, den Verlust dieser Strukturproteine zu reduzieren. Außerdem hat sie einen hohen Gehalt an Laurinsäure, sodass sie dank ihres niedrigen Molekulargewichts leicht in das Innere der Haarfaser eindringt und sie intensiv nährt.
Genau der Cocktail, den dein Haar braucht!
Also, sag Tschüss zu Bad Hair Days!
Es ist Zeit, Bae kennenzulernen!



